Monatsarchiv für Juli 2009

 
 

HOCHZEIT IN MITTE, KREUZBERG UND KÖPENICK

HOCHZEITSFOTOGRAFIE

Mandy und Peter habe ich im Hochzeitshaus Berlin kennengelernt. Seitdem fieberten wir gemeinsam dem heutigen Tag entgegen.

Die Beiden ließen sich im Opernpalais trauen. Ganz traditionell wurde Mandy von ihrem Vater zum Altar geführt. Es war ein sehr aufregender Augenblick für das Brautpaar und die Hochzeitsgäste. Nach den herzlichen Gratulationen und dem Sektempfang durften die Gäste in einen Bus für eine Stadtrundfahrt durch Berlin einsteigen. Das glückliche Brautpaar hatte währenddessen Zeit sich vor meiner Kamera bei einem Brautpaarshooting zu präsentieren.

Diese »Atempause« vor den weiteren Tageshöhepunkten war kein Zufall, ganz ohne Tagesplan funktioniert kaum eine Hochzeit. Daher bespreche ich üblicherweise bei einem Vortreffen viele Dinge, auf die die Verlobten an ihrem Ehrentag achten sollten und gebe Tipps und Hilfestellungen. Neben den Motiven für das Brautpaarshooting gehe ich gerne den Tagesablauf zusammen mit Ihnen durch. Wenn sie möchten, kann ich Ihnen sagen, ob Ihr Zeitplan nicht zu straff gestaltet ist.

Nachdem es für die Gäste kreuz und quer durch Berlin ging, fanden sich die frisch Vermählten und ihre Hochzeitsgäste im Brachvogel in Kreuzberg zu Kaffee und Kuchen ein. Anschließend fuhren wir nach Köpenick ins Schlosscafé. Ein wirklich bezaubernder Ort! Auf der einen Seite der gepflegte Schlosspark Köpenick, auf der anderen Seite die Spree. Sehr idyllisch.

Gegen 19 Uhr begann die Feier. Mandy und Peter eröffneten den Tanz nicht mit einem klassischen Walzer, sondern legten gekonnt eine Abfolge verschiedener Tanzarten dar. Es war ein rundum gelungener Tag und die Party ging noch bis spät in die Nacht.

hochzeit-im-opernpalais-berlin

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BRITZER GARTEN

PERSÖNLICHES

Britzer-Garten-Berlin

HOCHZEIT IN DER ROSENVILLA PARETZ

PERSÖNLICHES

Heute war ich in Paretz, das liegt nordwestlich von Potsdam am nördlichen Ufer der Havel. Theodor Fontane beschrieb den Ort in seinen »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« mehrmals und fand damals einen idyllischen Ort mit Heuduft, Pappeln und Eichen vor. Es hat sich seitdem kaum etwas verändert.

Die Rosenvilla in Paretz war mein Ziel, ich wollte mich auf die Hochzeit von Elisabeth und Matthias bestens vorbereiten. Am Eingang stand geschrieben: »heute geschlossene Gesellschaft«. Eine Hochzeitsgesellschaft saß im Garten beim Brunch, Erholung nach einer rauschenden Hochzeitsfeier am Tag davor.

»Ihr Leben hat annähernd soviel Risse wie ihr Haus. Und dennoch strahlen beide im Herzen Fröhlichkeit aus…«, so wird die Gastgeberin der Rosenvilla Frau Kauker auf der Website beschrieben. Nach Begehung der Rosenvilla und einem sehr netten Gespräch mit der Gastgeberin Frau Kauker, freue ich mich sehr auf die Hochzeit!

Die Rosenvilla war übrigens im Film mit Til Schweiger »Keinohrhasen« der Drehort für den Kinderhort.

Rosenvilla-Paretz

ERSTE HOCHZEIT ALS GAST!

PERSÖNLICHES

Meine allererste Hochzeit als Gast.

Es war ein sehr, sehr seltsames Gefühl nur mit der kleinen Canon Powershot in der Tasche zu einer Hochzeit zu gehen! Meine große Kamera durfte ich nicht mitnehmen. Das Verbot kam von meinem Freund: »Dann besteht keine Gefahr, dass du dem Hauptfotografen das Leben schwer machst, du Hochzeitsjunkie«.

Ich war heute bei der Hochzeit von Manon und Marcel eingeladen. Manon habe ich im Herbst letzten Jahres kennengelernt. Die beiden wollten mich als ihre Hochzeitsfotografin buchen. Manon schrieb mir, dass sie sich ab Herbst 2009 auch als Hochzeitsfotografin selbstständig machen möchte.

Natürlich fühlte ich mich geehrt, dass sie mich gefragt hat! Immerhin war zum Zeitpunkt ihrer Anfrage erst ein Vierteljahr seit meiner Existenzgründung als Hochzeitsfotografin vergangen.

Ich empfahl ihr bei Hochzeitslicht anzufragen. Es ist besser bei jemandem über die Schulter zu schauen, der schon sechs Jahre statt erst drei Monate in der Branche arbeitet. Von den Hochzeitsfotografen in meiner Nähe waren die Fotografen von Hochzeitslicht schon lange ein Vorbild für mich gewesen.

Manon und ich fanden aber trotzdem zueinander, ein reger Austausch an Information entstand zwischen uns. Weit ab von jeglichem Konkurrenzdenken und Geheimniskrämerei wurden die eigenen Probleme und Ideen verglichen und in intensiven Gesprächen überraschend schnell zum Punkt gebracht. Wir waren und sind immer noch begeistert.

Natürlich lud sie mich zu ihrer Hochzeit ein. Umgekehrt werde ich sie und Marcel – wenn es bei mir so weit ist – auch einladen. :)

Nun stand ich mit den anderen Gästen in Wandlitz unter einem weißen Zelt und erlebte mal eine Hochzeit aus einer ganz anderen, für mich ungewohnten Perspektive. Das war ein seltsames Gefühl.
Die Zeremonie war sehr emotional und berührte die Anwesenden, einschließlich mir. Manon und Marcel haben sich diesen großen Tag so lange herbei gesehnt!

Neben der Freude für Manon und Marcel mischte sich ein bisschen Trauer. Ich bereute es, nicht ihr Hochzeitsfotograf geworden zu sein. Auch wenn gleich es sehr spannend war Thomas von Hochzeitslicht bei seiner routinierten Arbeit zu beobachten.

Neuer Blog von: Manon

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