Bei vielen Hochzeiten arbeitet man als Fotograf während der Aufnahmen von Braut und Bräutigam unter Zeitdruck. Bevor es für Julia und Tim im Juni ernst wird, hatten sie ein Vorshooting bei mir gebucht. Das hat den Vorteil, dass wir am wahrscheinlich recht turbulenten Hochzeitstag bereits gut eingespielt und trotz Zeitdruck wunderschöne Fotos das Ergebnis sein werden.
Unterstützt wurde ich von Melanie Homfray, eine liebe Kollegin aus Potsdam. Sie nutzte die Gelegenheit, mir bei der Arbeit über die Schulter schauen zu können und war außerdem eine wunderbare Assistentin. Das bedeutet nicht, dass Melanie meine Kameraausrüstung nur von A nach B getragen hat. Naheliegender Weise diskutierten wir Fotografen über neue Bildideen und mögliche Posen der Verlobten. Solch einen Luxus hat man als Fotograf selten, ist aber von großer Bedeutung, wenn man neue Dinge ausprobieren möchte. (Melanie hat sich auf meinen Blogeintrag vom 13. März gemeldet. Ich biete interessierten Fotografen die Möglichkeit, mich bei einem Shooting zu begleiten.)
Es war ein wunderbarer Tag. Das Wetter war uns wohl gesonnen, die Kulisse war traumhaft (u.a. die 1844 errichtete Heilandskirche in Potsdam-Sacrow mit ihrer wechselvollen Geschichte) und Julia und Tim strahlten ohne Ende in die Kamera.














